Verkehrsüberwachung in Püttlingen

CDU setzt sich für mehr Verkehrssicherheit ein

Auf Initiative der CDU-Fraktion wird die Verkehrsüberwachung in Püttlingen künftig wieder verstärkt. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken wurde eine Lösung gefunden, durch die mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen künftig flexibel im Püttlinger Stadtgebiet eingesetzt werden können.
Die CDU-Fraktion hatte sich wiederholt dafür eingesetzt, die Geschwindigkeitsüberwachung in Püttlingen auszuweiten. Auch die Anschaffung eigener mobiler Anlagen war dabei im Gespräch. Nach Angaben der Stadtverwaltung wäre dies jedoch mit erheblichen Kosten sowie einem zusätzlichen personellen Aufwand verbunden. Unter Anderem weil ein Großteil der verhängten Bußgelder durch das Landesamt für Verwaltung als zentrale Bußgeldbehörde erhoben werden.

„Mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist uns als CDU ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir uns immer wieder für eine stärkere Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt. Umso mehr freut es uns, dass nun gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken eine pragmatische Lösung gefunden werden konnte“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Konstantin Jungmann.
Die mobilen Geräte können an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet eingesetzt werden – insbesondere dort, wo wiederholt überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt werden oder besondere Gefahren für Fußgänger, Radfahrer, Kinder und Anwohner bestehen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auch auf der Sicherheit von Kindern. Erst kürzlich hatte die CDU-Fraktion einen Antrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit gestellt.
„Gerade für unsere Kinder muss es selbstverständlich sein, sicher zur Schule und wieder nach Hause zu kommen. Gezielte Geschwindigkeitskontrollen können dazu beitragen, dass sich Verkehrsteilnehmer stärker an die bestehenden Tempolimits halten“, so Jungmann weiter.
Nach einem Jahr sollen die Erfahrungen und Ergebnisse der verstärkten Verkehrsüberwachung im Stadtrat ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll anschließend beraten werden, ob und in welcher Form die Zusammenarbeit fortgeführt oder angepasst werden soll.
Für die CDU-Fraktion steht dabei nicht die Zahl der verhängten Bußgelder im Vordergrund. Ziel sei vielmehr, durch gezielte Kontrollen die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Bewusstsein für die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu stärken.