CDU sorgt für Tempo bei Feuerwehrgerätehaus

Die Fraktion hat mit der Bereitstellung im Haushalt die Grundlage geschaffen

Die Fraktion im Stadtrat Püttlingen hat mit der Bereitstellung von 5 Millionen Euro im Haushalt 2026 die Grundlage geschaffen, damit der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Köllerbach ohne Verzögerung weiter geplant werden kann. Bereits 2025 setzte die CDU Mittel für eine Standortanalyse durch. 

Diese ist beauftragt und wird voraussichtlich Ende des dritten Quartals 2026 vorliegen. Für die CDU ist klar: „Danach müssen unmittelbar die nächsten Schritte folgen – etwa Grundstücksfragen klären und ein Architekturbüro beauftragen.“   Entscheidend ist dabei die Zeit: Die Verwaltung wollte Mittel erst im Haushalt 2027 vorsehen. Da dieser erfahrungsgemäß frühestens Mitte 2027 genehmigt wird, wären trotz Gutachten monatelang keine weiteren Schritte möglich gewesen. Weder Grundstücksankäufe noch Planungsaufträge hätten starten können – das Projekt wäre verzögert worden. „Wer einen Neubau will, muss rechtzeitig die finanziellen Voraussetzungen schaffen“, erklärt der CDU-Vorsitzende Christian Müller.   Verwundert zeigt sich die CDU über die Haltung der SPD. Diese hatte bereits im vergangenen Jahr eine weitergehende Analyse der Feuerwehrstruktur gefordert – umgesetzt wurde dies jedoch nicht. Nun wird erneut eine zusätzliche Untersuchung ins Spiel gebracht, die die Anzahl der Standorte grundsätzlich infrage stellt. Für die CDU ist das nicht nachvollziehbar. Müller betont: „Eine solche Analyse existiert bereits. Sie nennt sich Brandschutzbedarfsplan, wurde von externen Fachleuten erstellt und ist dem Stadtrat bekannt.“ Weitere Untersuchungen würden Entscheidungen verzögern. „Unsere Feuerwehr braucht keine Endlosschleifen, sondern klare Perspektiven und moderne Infrastruktur“, so Müller.   Im Stadtrat zeigte sich ein klares Bild: Die CDU stimmte geschlossen für die Mittel, andere Fraktionen enthielten sich teilweise. Auch die SPD enthielt sich, obwohl sie betonte, den Fortschritt zu unterstützen. Für die CDU ist das zu wenig: „Wer die Zukunft der Feuerwehr sichern will, muss Verantwortung übernehmen und entscheiden.“ Mit der Mittelbereitstellung ist sichergestellt, dass nach dem Gutachten ohne Zeitverlust weitergearbeitet werden kann. Die CDU sieht darin ein klares Signal für Einsatzkräfte und Sicherheit in Püttlingen.