Gestaltung der Ortsmitte Köllerbach
Die Parkfläche auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle an der Ecke Hauptstraße/Sprenger Straße in Köllerbach sorgt weiterhin für Diskussionen. Seit Jahren wird das Areal als geschotterter Parkplatz genutzt – ein Zustand, der aus Sicht der CDU-Fraktion keine Dauerlösung darstellt.
Bereits im Haushalt für das Jahr 2024 hatte die CDU-Stadtratsfraktion Mittel bereitgestellt, um die Fläche aufzuwerten und zu pflastern. Ziel war es, die Attraktivität der Geschäftsstraße nachhaltig zu steigern und einen modernen, bei jeder Witterung nutzbaren Parkplatz zu schaffen. Dass diese Maßnahme bislang nicht umgesetzt wurde, stößt zunehmend auf Unverständnis.
Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich daher zu Recht, was mit den eingeplanten Mitteln geschehen ist. Die Stadtverwaltung verweist auf laufende Prüfungen im Hinblick auf einen möglichen Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr. Diesen Ansatz unterstützt die CDU-Fraktion ausdrücklich, da ein Kreisverkehr sowohl verkehrliche Verbesserungen als auch neue städtebauliche Chancen – etwa durch Begrünung und eine attraktivere Gestaltung des Ortszentrums – eröffnen kann.
Gleichzeitig mahnt die CDU-Stadtratsfraktion jedoch mehr Tempo und Transparenz an. Forderungen nach einem Kreisverkehr und Änderungen der Verkehrsführung gab es in der Vergangenheit immer wieder. Die aktuellen Prüfungen laufen aber inzwischen seit über einem Jahr ohne konkrete Ergebnisse. Zudem ist die Finanzierung und Umsetzung eines Kreisverkehrs weiterhin ungeklärt, da der Landesbetrieb für Straßenbau zuständig wäre.
Dazu erklärt die CDU-Stadtratsfraktion: „Wir sehen im möglichen Kreisverkehr eine große Chance für die Stadtentwicklung in Köllerbach und unterstützen diese Überlegungen ausdrücklich. Jetzt muss aber endlich Klarheit geschaffen werden, wie es weitergeht. Sollte das Projekt am Landesbetrieb für Straßenbau oder an der Finanzierung scheitern, müssen die bereits eingeplanten Mittel konsequent genutzt und die Parkplatzfläche zeitnah ertüchtigt werden. Ein weiterer Stillstand ist für uns keine Option.“
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet die aktuelle Situation vor allem eines: weiterhin Geduld. Die CDU-Stadtratsfraktion hat daher für die Stadtratssitzung am 22. April 2026 einen ausführlichen Sachstandsbericht beantragt. Dieser soll nicht nur den aktuellen Stand der Planungen darstellen, sondern auch einen verbindlichen weiteren Ablauf sowie einen konkreten Zeitplan aufzeigen.