Antrag 700 Jahre Burg Bucherbach/Sanierung Brücke über Köllerbach

Die CDU-Fraktion im Stadtrat fordert Klarheit über den aktuellen Stand der geplanten Sanierung der Brücke am Köllner Platz in Köllerbach sowie über notwendige Pflegemaßnahmen rund um die Burg Bucherbach. Nachdem der Werksausschuss am 02.08.2025 und der Stadtrat am 26.08.2025 erste Schritte zur Instandsetzung der Brücke beschlossen hatten, steht aus Sicht der CDU nun die zeitnahe Umsetzung im Vordergrund.

Die Brücke befindet sich bereits seit längerer Zeit in einem baulich sehr schlechten Zustand. Mit Blick auf die Feierlichkeiten zum 700-jährigen Bestehen der Burg Bucherbach gewinnt das Projekt zusätzlich an Bedeutung. Ziel müsse es sein, eine sichere und angemessene Zuwegung zur Burg schnellstmöglich sicherzustellen. Stellvertetender fraktionsvorsitzender Konstantin Jungmann mit klaren Worten gegenüber der Verwaltung: „Es kann nicht sein, dass hier weiter Zeit geschunden wird. Die Brücke ist seit Langem eine desaströse Dauerbaustelle im Ortskern von Köllerbach. Die Menschen vor Ort erwarten zu Recht Lösungen statt weiterer Verzögerungen – jetzt muss endlich gehandelt werden.“
Die CDU-Fraktion hat daher eine offizielle Anfrage an die Verwaltung gerichtet. Darin bittet sie um Auskunft über den aktuellen Planungsstand, den vorgesehenen Beginn der Bauarbeiten sowie die Einschätzung, ob eine Fertigstellung der Brückensanierung bis zum Weinfest 2026 realistisch ist.
Darüber hinaus sieht die CDU weiteren Handlungsbedarf im Umfeld der Burg. Insbesondere die Entfernung von Bewuchs im Mauerwerk zur Vermeidung von Bauschäden sowie die Herstellung bzw. Erneuerung der Kettenabsperrung an der Zufahrt zum Burggelände werden als wichtige Maßnahmen genannt. Auch hierzu soll die Verwaltung darlegen, ob diese Arbeiten bereits eingeplant sind und ob eine Umsetzung bis spätestens zum Weinfest 2026 erfolgen kann.
Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Konstantin Jungmann betont: „Die Burg Bucherbach ist ein prägendes Wahrzeichen für Köllerbach und ein zentraler Ort für Veranstaltungen. Gerade im Jubiläumsjahr erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht, dass Zuwegung und Umfeld in einem sicheren und gepflegten Zustand sind. Die beschlossenen Maßnahmen müssen nun zügig umgesetzt werden. Zudem gilt: Ohne regelmäßige Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen steigen die Folgekosten für spätere Instandsetzungen erfahrungsgemäß deutlich an – rechtzeitiges Handeln ist daher auch im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit öffentlichen Mitteln unerlässlich.“