Stellungnahme der CDU zu Trinkwasserbrunnen

Trinkwasserbrunnen sinnvoll umsetzen statt Zehntausende Euro im Boden zu versenken

Die CDU Püttlingen hat die Einrichtung öffentlicher Trinkwasserbrunnen nicht abgelehnt. Richtig ist vielmehr: Die CDU hat eine wesentlich kostengünstigere und pragmatischere Lösung für die beiden vorgesehenen Standorte vorgeschlagen. Die von der Verwaltung geprüften freistehenden Trinkwasserbrunnen kosten einschließlich Fundament und neu herzustellendem Wasseranschluss voraussichtlich rund 28.200 bis 29.400 Euro pro Standort (Zahlen aus Stadtratsvorlage WP24/29 Nr. 041 6). Für zwei Anlagen müsste die Stadt somit mit Investitionskosten von deutlich über 56.000 Euro rechnen.

„Wir wollen öffentlich zugängliche Trinkwasserbrunnen. Aber wir wollen sie vernünftig, wirtschaftlich und verantwortungsvoll umsetzen. An den öffentlichen Toilettenanlagen sind bereits Leitungen vorhanden, die an das Trinkwassernetz angeschlossen sind. Diese bestehende Infrastruktur sollten wir nutzen und an den Außenwänden geeignete, barrierearme Trinkstellen installieren.“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Konstantin Jungmann.

Auch hinsichtlich der Lage sind die Toilettenanlagen geradezu prädestiniert: Die Anlage am Eingang zum Stadtpark Püttlingen und die Anlage am Spielplatz Burg Bucherbach befinden sich in den zentralen Ortsbereichen mit einer hohen Publikumsfrequenz. „Es wäre nahezu absurd, diese vorhandenen und hervorragend gelegenen Standorte nicht zu nutzen und stattdessen in unmittelbarer Nähe mit erheblichem Aufwand neue Fundamente, Wasseranschlüsse und freistehende Standsäulen zu errichten“, so Jungmann.
Die Darstellung der Grünen, die CDU habe Trinkwasserbrunnen grundsätzlich verhindert, ist daher schlicht falsch. Abgelehnt wurde nicht das Ziel, sondern eine unnötig teure Umsetzung. Vorgeschlagen wurden ausdrücklich eigenständige, von außen zugängliche Trinkwasserbrunnen, die lediglich die bereits vorhandenen Trinkwasseranschlüsse der Gebäude nutzen.
„Aus einem konkreten Variantenvorschlag die angebliche Aufforderung zu machen, aus einem Toilettenwaschbecken zu trinken, ist nicht nur absurd, sondern bewusst irreführend und trägt nicht zu einer sachlichen Diskussion bei“, betont der CDU-Vorsitzende Christian Müller.
Die CDU fordert deshalb, die Montage geeigneter Trinkwasserbrunnen an den Außenwänden der öffentlichen Toilettenanlagen fachlich und finanziell zu prüfen. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die bislang mit Schmierereien verunstalteten Fassaden aufzuwerten und die Trinkstellen ansprechend in das Stadtbild zu integrieren. „Unser Vorschlag schafft einen echten Mehrwert: kostenloses Trinkwasser an zentralen und stark besuchten Orten, deutlich geringere Investitionskosten und zugleich eine sichtbare Aufwertung des öffentlichen Raums. Das ist eine vernünftige und nachhaltige Lösung für Püttlingen.“, so die CDU abschließend.